Zusätzliche Leistungen der Pflegeversicherung

Pflegehilfsmittel

Die Pflegekasse- bzw. -versicherung stellen Pflegehilfsmittel und technische Hilfsmittel zur Verfügung, wenn dies die häusliche Pflege erleichtert, Beschwerden lindert oder eine selbstständige Lebensführung unterstützt. Diese Hilfsmittel können unabhängig von der Pflegegrad beantragt werden, allerdings muss mindestens Pflegegrad 1 bestehen.

 

Zu den Pflegehilfsmitteln zählen Verbrauchsprodukte wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Inkontinenzeinlagen und weitere Hygieneartikel, die direkt beim Sanitätshaus oder bei der Apotheke bezogen werden. Unter technischen Hilfsmittel versteht man beispielweise Pflegebetten, Lagerungskissen, Gehwagen oder Rollstühle. Größere technische Hilfsmittel überlässt die Pflegekasse in der Regel leizhweise.

 

Für die Pflege-Verbrauchsprodukte zahlt die Pflegekasse eine monatliche Pauschale in Höhe von 40 Euro direkt an das Sanitätshaus (nach Antrag).

 

Wohnungsumbauten / Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Die meisten Wohnungen sind nicht auf die besonderen Anforderungen einer Pflegesituation ausgelegt. Daher werden Umbaumaßnahmen wie Türverbreiterungen, behindertengerechte Ausstattung des Bades, der Einbau eines Treppenliftes oder von Rollstuhlrampen, die die Pflege im persönlichen Wohnumfeld erleichtern, von der Pflegekasse, mit einmalig 4000 Euro bezuschusst. Wenn mehere Anspruchsberechtigte zusammen wohnen, erhöht sich der Anspruch auf bis zu 16.000 Euro.

 

Pflegekurse

Die Pflegeversicherungen sind verpflichtet, für pflegende Angehörige oder andere ehrenamtlich Pflegende kostenlose Schulungen anzubieten. Pflegekurse bieten konkrete Anleitung für die häusliche Pflege, aber auch Informationen und Beratung. Die Kursteilnahme steht allen Pflegenden offen, auch wenn die gepflegte Person keine Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält.

 

Sprechen Sie uns darauf an, wir helfen Ihnen dabei gerne.